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Herbstzeit - Erkältungszeit


Wenn draußen die Blätter und die Temperaturen fallen, haben Erkältungskrankheiten Hochsaison. Das bedeutet: die Nase läuft, der Hals kratzt, Fieber und Gliederschmerzen führen zu Abgeschlagenheit und der Husten lässt einen nicht zur Ruhe kommen. Die Erkältung ist eine "unkomplizierte Infektion der oberen Atemwege" und zählt zu den Krankheiten, die am häufigsten vorkommen.
Erwachsene haben durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr eine Erkältung, Kinder im Vorschulalter sogar vier- bis achtmal. Ausgelöst werden diese durch Viren; mehr als 200 verschiedene Virustypen kommen in Betracht und führen zu den typischen Symptomen:

  • Husten
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Kopf- und Gliederschmerzen


Wir beraten Sie gern zu Medikamenten, die Ihre Beschwerden lindern und die Heilung fördern.

Husten kommt häufig im Rahmen einer Erkältung vor. Die in die Bronchien eingedrungenen Viren greifen deren Schleimhaut an und lösen eine Entzündung aus. Es kommt zu einer vermehrten Produktion von zähem Schleim. Zunächst ist der Erkältungshusten oft noch trocken und besonders quälend. Vor allem nachts kann der Hustenreiz zu einem lästigen Ruhestörer werden. Hier kann die Einnahme eines Hustenstillers hilfreich sein, um ruhig schlafen zu können.
Der trockene Reizhusten geht oft in einen festsitzenden Husten über. Dies geht mit einer vermehrten Schleimproduktion einher. Ein Hustenlöser erleichtert die Verflüssigung und das Abhusten des Schleimes.

Schnupfen beginnt meist mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase. Es kommen oft Frösteln, Niesreiz und Kopfdruck hinzu. In der nächsten Phase wird vermehrt wässriges, klares Sekret ausgeschieden. Die Augen tränen, die Nasenschleimhäute röten sich und schwellen an, dadurch ist die Nase verstopft. Unangenehm ist auch der schlechte oder fehlende Geruchs- und Geschmackssinn. Wir informieren Sie gern über die Einnahme von pflegenden oder abschwellenden Nasentropfen bzw. Nasensprays.

Wenn Sie eine Erkältung haben, ist es besonders wichtig, viel zu trinken (zwei bis drei Liter pro Tag). Denn durch das Trinken, vor allem von warmer Flüssigkeit, werden die Schleimhäute der oberen Atemwege befeuchtet und können so besser ihre Aufgabe, z.B. die Abwehr von Krankheitskeimen, erfüllen. Durch das Trinken von heißem Kräutertee kann auch festsitzender, zäher Schleim in den Atemwegen verflüssigt und so das Abhusten erleichtert werden. Kräutertees haben den Vorteil, dass sie zusätzlich zur Flüssigkeitszufuhr eigene Wirkungen haben, wodurch sie Erkältungssymptome lindern können.
Die Symptome einer Erkältung können Sie auch mit Inhalationen von Wasserdampf wirkungsvoll bekämpfen, die in mehrfacher Hinsicht hilfreich sind: Zum einen werden die Atemwege befeuchtet, zum anderen tragen Inhalationen auch dazu bei, festsitzenden Schleim zu verflüssigen. Pflanzliche Zusätze, wie etwa Extrakte der Kamille, wirken antibakteriell und entzündungshemmend.



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